Sounds wie von der Waschbrettrille
Der Hausrotschwanz (Phoenicurus ochruros)
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Als „früher Vogel“ hat der Hausrotschwanz gute Chancen, als erster „den Wurm zu fangen“. Zur Leibspeise der Hausrotschwänze zählen bevorzugt Larven und Puppen verschiedener Insekten, darunter auch von Ameisen. Im Spätsommer sind auch Holunderbeeren sehr beliebt.
Hausrotschwänze verbringen als Kurzstreckenzieher ihren vergleichsweise kurzen „Winterurlaub“ in Südeuropa oder Nordafrika.
In vielen Sprachen, so z.B. im Englischen und Französischen verweist der Name der hier beschriebenen Vogelart nur auf die Gefiederfarben. Die deutsche Bezeichnung „Hausrotschwanz“ macht darauf aufmerksam, das hier ein Bewohner felsiger Gebirgsregionen zum Kulturfolger wurde, der statt der Spalten und Höhlungen im Felsgestein nun auch Mauerritzen, Nischen unter Dachkanten und Ruinen im Flachland bewohnt.
Vorübergehende Bestandsrückgänge nach dem zweiten Weltkrieg sind inzwischen wieder ausgeglichen. Die Populationen der Hausrotschwänze sind vor allem durch die Ausdehnung der Siedlungsgebiete gewachsen. Damit gehören die Hausrot-schwänze -, anders als die verwandten Gartenrotschwänze-, zu den wenigen Arten mit anhaltend positiver Bestandsentwicklung, für die gegenwärtig keine besonderen Schutzmaßnahmen notwendig sind.
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