Fängt Mäuse, schreit "iäääh", und ist doch keine Katze!
Der Mäusebussard (Buteo buteo)
Seite 2
Ausgewachsene Mäusebussarde sind mehr als einen halben Meter lang und können schwerer als ein Kilo werden. Die Weibchen sind größer als die Männchen. Ihre Gefiederfärbung ist unabhängig von Geschlecht oder Region ziemlich variabel. Ihr französischer Name hebt das als prägende Eigenschaft hervor. Nahezu weiße Vögel und solche, die ganz braun und grau sind, sowie alle Übergänge dazwischen sind nicht ungewöhnlich.
Im Flug sieht man bei gutem Licht die schöne Zeichnung der Flügelunterseiten, die mit kontrastierenden Streifen und dunklen Punkten auf Schulterhöhe an einen riesigen Falter erinnert.
Seine Flugweise ist gut von der anderer Greife zu unterscheiden. Als tagaktiver Segelflieger ist er auf gute Thermik angewiesen, weshalb man ihn im Winter besonders oft mittags fliegen sieht. Der Mäusebussard hebt seine Flügel im Segeln zu einem flachen V und stellt die Flügelspitzen dabei auf. Gemächlich zieht er so seine Kreise über Wald und offenem Feld.
Angewinkelte Flügel sieht man bei ihm im Gleit- oder Sturzflug. Und das kommt nicht nur bei der Jagd vor, sondern auch bei der Flugbalz und den eleganten Flugspielen zu zweit.
© Copyright 2010 by Gundula Oertel. Alle Rechte vorbehalten.



Vergrößern
