Tropische Töne im Duett
Der Blutbrust-Bartvogel (Lybius vieilloti)
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Blutbrust- Bartvögel haben ihren Namen zum einen von den borstigen Gefiederstoppeln, die ihre Schnäbel säumen, und zum anderen von ihrem Entdecker, dem französischen Ornithologen Louis Jean Pierre Vieillot. Im Deutschen ist auch noch die wie im Flug auf weiße Federn getuscht und inzwischen ausgewaschen wirkende Rotfärbung an Kopf, Hals und Brust namengebend.
Männchen und Weibchen der etwa sperlingsgroßen Vögel sind gleich gefärbt. Ihr relativ großer Kopf wird noch durch den kurzen, aber kräftigen Schnabel betont. Sie bewohnen die afrikanischen Savannen und bauen ihre Nester wie Spechte, mit denen sie um ein paar Ecken auch verwandt sind, in Baumhöhlen.
Auf ihrem Speiseplan stehen Insekten und Früchte. Vor allem sind sie ausgesprochene Fans von frischen, reifen Feigen.
Blutbrust-Bartvögel sind überall in den Tropen verbreitet und häufig. Ihre Bestände scheinen stabil und sie bedürfen daher keiner besonderen Schutzmaßnahmen.
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