Sounds wie von der Waschbrettrille

Der Hausrotschwanz (Phoenicurus ochruros)

Englisch: Black Redstart
Französisch: Rougequeue noir

Der Reviergesang eines Hausrotschwanz-Männchens ist von bemerkenswerter Eigenart. Er hört sich anfangs tatsächlich so an, als müsse die Luft mühsam an einem Waschbrett in seiner Kehle vorbeigepresst werden. Schnarrende Konsonanten rasseln aber auch durch den Mittelteil jeder Strophe und gehen zum Schluss in ein merkwürdig heiseres Trillern heller Vokale über.

Jeder Hausrotschwanz variiert mindestens zwei, manche auch mehr dieser charakteristischen Strophentypen auf seine ganz individuelle Weise. Typisch ist dabei, dass sie alle mehr oder minder stotternd vorgetragen werden, was bei erwachsenen, älteren Vögeln noch deutlicher wird als bei jungen.

Singende Hausrotschwänze entdeckt man meist auf exponierten Plätzen, auf Antennenmasten, Dachfirsten, Mauerkronen oder Felsvorsprüngen. Zu hören sind sie die ganze Brutsaison lang vom März bis zum Juli und auch danach noch mit leiserem Herbstgesang bis zum Wintereinbruch. Die tag- und auch nachaktiven Vögel sind morgens noch vor dem Hellwerden zusammen mit den Amseln die ersten Sänger und in hellen Nächten die letzten.

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Aufnahme: G. Tembrock
Ort: Klockenhagen, Mecklenburg
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