Pfeifkonzert im Winterwald

Der Kleiber (Sitta europea)

Englisch: Nuthatch
Französisch: Sitelle torchepot

Seine Stimme erhebt das Kleibermännchen hauptsächlich von Ende Dezember bis weit in den Mai. Die übrige Zeit verhält er sich eher so still wie das Weibchen.

Das Rufen des Kleibers ist nicht immer scharf vom Gesang zu trennen. Ohnehin besteht Kleibergesang vornehmlich aus einer Anzahl verschiedener, schlichter, oft wiederholter Pfeifelemente, und weniger aus regelrechten Melodien.
Abwandlungen in der Tonhöhe, in der Lautstärke und in der Schnelligkeit der Abfolge sowie wahlweise abfallende oder ansteigende Pfiffe kennzeichnen den Erregungszustand des Kleibers. Bleibt männliche Konkurrenz auf Abstand und sind auch interessierte Weibchen noch fern, dann lässt der Kleiber seine abfallenden Pfiffe sozusagen "allegro ma non troppo" hören. Je näher aber Gelegenheiten zum Flirten oder Fighten rücken, desto schneller kommen die Pfiffe in ansteigender Abfolge. Besonders bei Gesangsduellen versuchen sich die Gegner mit immer ähnlicher klingenden Strophen vom Platz zu pfeifen. Den Weibchen hingegen wird neben kräftigen Pfiffen auch zärtliches Getriller vorgetragen.

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Aufnahme: G. Tembrock und D. Wallschläger
Ort: Strausberg, Brandenburg und Penzin, Mecklenburg
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