Sein Ruf begrüßt die kommende Nacht

Der Waldkauz (Strix aluco)

Englisch: Tawny Owl
Französisch: Chouette hulotte

Nichts kann romantische Klischees vom urwüchsigen Leben in freier Natur besser vertonen, als die Stimmen mancher Wildtiere. Nicht nur Wolfsgeheul, auch Eulenrufe stehen ganz oben bei den Klangfarben, mit denen sich unsere Phantasie gerne die Wildnis ausmalt.

Wenn im Herbst die Dämmerung beginnt, lässt der Waldkauz seinen schaurig-schönen Reviergesang durch den Wald schallen. "Huhu! - Huhuhu, Huuuuuh!" ruft das Männchen. Die kurze, meist zweisilbige Einleitung stößt die Vokale kurz an, fällt im Klang leicht abwärts und ist noch nicht sehr laut. Dann folgen in größerer Lautstärke drei schnelle, rollende Silben und darauf ein lang gezogener, deutlich abfallender Laut. Weibchen mit Paarungsgelüsten antworten darauf mit einem wild gellenden Schrei, den man gelegentlich aber auch von den männlichen Tieren hören kann.

Wie bei vielen anderen Arten auch ist die Kommunikation zwischen verpaarten Tieren von weicheren, oft leiseren Tönen geprägt. Beide Geschlechter verfügen über ein reiches Lautrepertoire, das im Sitzen oder im Flug geäußert werden kann. Kauzige Gesänge ertönen im Wald am häufigsten zwischen September und November und dann wieder zeitig im Frühjahr.

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Aufnahme: G. Tembrock
Ort: Berlin Pankow
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